Silberne Schar

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Willkommen bei der Silbernen Schar

Die Silberne Schar ist eine in ganz Deutschland verteilte LARP-Gruppe. LARP steht für Live Action Role Play und ist eine Art Improvisationstheater vor einem meist mittelalterlichen Hintergrund. Die Teilnehmer können dabei ihr Spiel im Rahmen einer Rolle, welche die eigene Figur und Möglichkeiten beschreibt, improvisieren. Die Gruppe wurde von einigen Spielern, die 2014 gemeinsam die Con "Felder der Ehre" besuchten, gegründet.

Wir bespielen eine militärisch orientierte Gruppierung in den Südlanden. Speziell in der Baronie Selbion. Dort hat die Silberne Schar das Rittergut Elmswald, für welches wir den Hintergrund schreiben und ihm somit Leben einhauchen (Mehr zum Hintergrund unter: ECW Hintergrund oder Selbion). Daneben besuchen wir auch Veranstaltungen, die auf anderen Hintergründen aufbauen. Zum Beispiel konnten wir bereits den Kontinent Mythodea kennenlernen.

Da die Gruppe im Spiel Teil der Armee in Selbion ist, herrscht IT eine strenge Hierarchie und militärisches Spiel. Außerhalb der Rollen, distanzieren wir uns aber von solchen Umgangsformen. Die Charaktere der Spieler unterscheiden sich sehr, abgesehen davon, dass wir alle Soldaten spielen. Rasse und Profession sind dabei aber weit gefächert. Zu ca. 50% besteht die Silberne Schar zurzeit aus Elfen, was schönes Elfenspiel, aber auch viel Interaktion mit den Menschen, bietet.

Die Silberne Schar ist im Genre Mittelalter und Fantasy angesiedelt. Das heißt wir orientieren uns an der früheren Zeit, legen dabei aber keinen so großen Wert auf die Authentizität eines bestimmten Zeitalters. Zudem uns dabei auch die Fantasy Orientierung sehr beeinflusst. Unsere Elfen richten sich sehr nach der elfischen Darstellung, die durch den "Herr der Ringe" von Tolkien in seinen Büchern und den Filmen von Peter Jackson dargestellt wird.

Dadurch, dass wir deutschlandweit verteilt sind (von München bis Kiel und Nürnberg bis Stuttgart) ist es schwer sich regelmäßig außerhalb von Cons mit der ganzen Gruppe zu treffen. Dennoch sind wir alle über viele Jahre gut befreundet. Ebenso wie die geografische Verteilung, variiert auch unsere Altersspanne. Durch viele Schüler (15 Jahre) oder auch schon Berufstätige (28 Jahre) entwickelt sich eine bunt gemischte Gruppe. Aktuell sind in der Silbernen Schar um die 20 Mitglieder dabei, vereint durch die Freude und Spaß an unserem wunderbaren Hobby. Gleichzeitig verbinden uns auch viele Jahre LARP-Erfahrung. Wir helfen motivierten Einsteigern gerne dabei Liverollenspiel kennenzulernen und bieten Hilfe für einen möglichst reibungslosen Start an. Viele von uns haben auch die typischen Anfängerfehler gemacht (der komplett schwarz gekleidete Assassine mit seinen zwei Bastartschwertern auf dem Rücken, dessen Eltern von einem Ork getötet wurden).

Interesse bekommen? Wenn du mehr erfahren oder vielleicht bei uns mitmachen willst, sende uns doch einfach eine E-Mail an info@silberneschar.de

Vision

Schwerelos. Es gab kein Oben und kein Unten in der Dunkelheit, in der ich mich befand. Ich wusste nicht, wo ich war, und doch fühlte ich mich auf unerklärliche Weise sicher und geborgen. Bis das Brennen in meinen Lungen begann - Wasser. Ich befand mich unter Wasser und und wusste nicht, in welcher Richtung die Oberfläche lag. Etwas Zeit hatte ich noch, doch wenn ich nicht ertrinken wollte, dann musste ich schnell herausfinden, in welche Richtung ich schwimmen sollte. Das Gefühl von Sicherheit war eindeutig ein Trugschluss gewesen, und ich musste mich beherrschen, um mich zügig, aber nicht hektisch umzusehen. Doch es war so dunkel, dass ich kaum sehen konnte, ob meine Augen offen oder geschlossen waren. In jede Richtung lag nur gleichmäßige Dunkelheit, keine Chance, mich zu orientieren. Doch dann entdeckte ich neben meinem linken Fuß plötzlich einen schwachen Lichtschimmer.

Das musste es sein! Erleichtert drehte ich mich im Wasser um und schwamm auf das Licht zu. Meine Brust schmerze, als würde sie gleich bersten, doch dann durchbrach ich die spiegelglatte Oberfläche. Keuchend holte ich Luft und dankte im Stillen dem silbernen Mond, der mein Wegweiser gewesen war. Sein Abbild lag hier auf dem Wasser direkt vor mir und als ich mich umsah, erkannte ich, dass ich in einem kreisrunden See schwamm.

Doch obwohl ich nun wieder atmen konnte, war ich noch nicht außer Gefahr. Um den See herum stand eine ganze Horde Untoter verteilt. Ihre Kleider waren zerlumpt und ihre Waffen im schlechten Zustand, doch andererseits war ich vollkommen unbewaffnet und ihnen auch rein zahlenmäßig völlig unterlegen. Aus irgendeinem Grund spürte ich allerdings keine Angst.

Der Todeshauch, der ihre Art normalerweise begleitete, war für mich nicht zu spüren und sie wagten sich nicht näher an den See heran. Es konnte nicht nur daran liegen, dass die Monstren mit ihren abgehackten Bewegungen nicht zum Schwimmen in der Lage waren, sie schienen sich beinahe vor dem Wasser selbst zu fürchten. Doch das war nicht möglich, denn Untote waren keine Personen mehr, sie existeirten nur, um uns zu töten. Sie hatten noch niemals Anzeichen für irgendwelche Gefühle gezeigt. Kein Mitgefühl, keine Moral und auch keine Angst.

Was also hielt diese Wesen von mir fern? Genau in dem Moment spürte ich,wie etwas im Wasser mein Bein streifte.

Überrascht sah ich nach unten und erkannte einen Schatten unter mir. Ich holte tief Luft und tauchte unter, um mich zu vergewissern, was ich dort zu erkennen glaubte. Und tatsächlich, im Wasser war es nicht mehr zu übersehen: Ich befand mich Auge in Auge mit einem riesigen, silbernen Drachen.

In meinem Kopf hörte ich eine Frauenstimme, die eindringlich von mir verlangte: Beschütze das Land vor diesem Schatten!

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